Der Australian Cattle Dog ist ein australischer Rindertreibhund. Die Rasse wurde speziell für die Arbeit am Vieh gezüchtet.
Nichtsdestotrotz eignet sich der Cattle Dog auch als Familienhund, wenn man ihm eine gute Erziehung und VIEL körperliche sowie geistige Beschäftigung angedeihen lässt.
Die Cattle Dogs treten in zwei Farbvarianten auf: blue und red speckled mit oder ohne Abzeichen.
Es handelt sich hierbei um eine mittelgroße Rasse (Rüden: 46-51 cm, Hündinnen: 43-48 cm), die jedoch relativ kompakt und kräftig gebaut ist.
Neben dem Rassestandard, der vor allem die äußeren Merkmale des ACD beschreibt, lohnt es sich, einen Blick auf den Charakter des ACD zu werfen. Hier fällt vor allem das große Spektrum auf. Es gibt eben nicht "DEN" Cattle Dog.
Vom Dominanzstreber bis zur "ruhigen Kugel" ist alles dabei. Dabei darf bei allen jedoch der Spaß und die Action nicht zu kurz kommen. Zudem will der ACD auch geistig beschäftigt werden.
Typisch für den ACD ist das sog. "heelen". "Heel" kommt aus dem Englischen und heißt 'Ferse'. Bei seiner Arbeit am Vieh zwickt der Cattle Dog es in die Ferse, um es voranzutreiben. Oft kommt es dazu, dass selbst ACDs, die nicht arbeiten, alles mögliche heelen, seien es Radfahrer, Jogger, Staubsauger oder Mülltonnen. Dem sollte man schnellstmöglich ein Ende setzen, damit man mit seinem Hund einen ungefährlichen Spaziergang machen kann.
Um zu vermeiden, dass viele Cattle Dogs in der Notvermittlung oder gar im Tierheim landen, sei der geneigte Leser und Interessent angehalten, sich vor dem Kauf eines Welpen gut über die Rasse zu informieren und gegebenfalls dem Züchter seine Vorstellungen (ruhiger Hund, lebhafter Hund) mitzuteilen. Der fähige Züchter wird das passende Exemplar aus seinem Wurf heraussuchen, damit sich das neue Familienmitglied auch dauerhaft in das "Rudel" einfügt.